Wednesday, October 31. 2007Tach Post!
Wer schon immer mal einen Brief ins Land der Mitte schicken wollte, hat genau jetzt die Gelegenheit dazu :) Ich habe endlich meine Adresse hier rausgefunden und niederschreiben koennen.
Also einfach ausdrucken, aufkleben und abschicken :) UPDATE: Auf Wunsch einer einzelnen Person nochmal die Adresse in Englisch (gilt nur fuer richtige Postdienste wie UPS/DHL/TNT/Fedex, also wer was per "normale Post" verschickt nimmt besser die chinesische Variante): 610074 China Sichuan Chengdu Guang Hua Cun 55 Southwestern University of Finance and Economics (2. South Gate) Huang Lou Suite 218 MYCOS HR Digital Information Co.,LTD Felix Brandt Sunday, October 28. 2007Panda Station
Am Sonntag hatten wir (Eva, Julia, Aline => alle drei Studis aus Deutschland, sowie Daniel und
ich) uns einen Besuch in der Panda-Station vorgenommen. Dass die drolligen Tiere im
allgemeinen ziemlich gemuetlich sind, wusste ich ja bereits aus dem Zoo, nur wenn es
was zu futtern gibt, werden sie richtig aktiv. Da sie morgens gefuettert werden, wollten wir
spaetestens um 0900h dort sein und da die Panda Station am anderen Ende der Stadt ist ...
richtig, aufstehen um 6 Uhr morgens (Sonntag!) *gaehn*. Kurz nach 0700h gings los, alle in den
ersten Bus (Linie 69 von JinSha-Station). Ziel war der Busbahnhof in der Naehe des Zoo's.
Eigentlich wollten wir dort in den naechsten Bus einsteigen (Linie 532), aber der war nirgends
zu finden und so entschlossen wir uns das letzte Stueck mit dem Taxi zu fahren. Und zum ersten
Mal hier hat einer versucht uns/mich zu veraeppeln. Die Taxifahrer wollten doch tatsaechlich
40 Yuan fuer die relativ kurze Strecke haben. Zum Glueck haben wir es vorher gemerkt und sind
zuegig ein paar Meter weiter andere Taxis genommen (die fuhren uns fuer 14 Yuan ans Ziel).
Zum Foto: Ja, die chinesische Art Fotos zu machen, hat schon abgefaerbt :) An der Panda-Station fiel mir sofort der grosse Auslaenderanteil auf. Der Eintritt war mit 30 Yuan nur 6 Yuan teurer als im Zoo, dafuer war das Gelaende wesentlich schoener, neuer und artgerechter. Trotzdem liessen sich fast keine Chinesen blicken (ich hab heute auch mal in der Firma gefragt, es war noch keiner da, obwohl jeder den Panda als Wahrzeichen von Chengdu kennt, komisch). Wir waren wirklich puenktlich, denn das Futter wurde grad in den leeren Gehegen verteilt. Kurz darauf kamen dann 4 oder 5 Pandas direkt an den Gehegerand, wo das Futter ausgelegt war und begannen zu fressen. Die Leute waren (fast) still und man hoerte nur die Fotoapparate klackern, aber seht selbst: Die Baeren waren nach Altersgruppen getrennt untergebracht, die ganz Kleinen konnte man nur durch die Scheibe anschauen, die Aelteren waren im Kindergarten und die Grossen auch auf mehrere Gehege verteilt. Den Roten Panda hatten sie auch in 2 Gehegen und hier konnte man wirklich erkennen, das die Beiden verwandt sind. Im Zoo hatte ich den Roten Panda eher fuer eine Art Fuchs gehalten. Zum Mittag waren wir wieder auf der Strasse, lecker Mittagessen. Und Dank Aline haben wir vorher eine 120% richtige Entscheidung gefaellt: Ueberleg dir bevor du ueber die Strasse gehst, in welches Restaurant auf der anderen Seite du willst! Denn sobald man drueben ist, will jeder dich in sein Restaurant zerren ^^ Auf dem Weg zurueck zur Uni haben wir noch einen Zwischenstop auf einem "kleinen" Markt eingelegt. Zumindest dachten wir vorher es handelt sich um einige Schuhlaeden. Als wir drin waren, war es jedoch ein Labyrinth von Schuhlaeden, aus dem es fast kein Entkommen mehr gab. Dass ganze Viertel glich einem riesigen Markt und von der Schnellstrasse aus hatten wir nur einen Bruchteil gesehen. Auf jeden Fall war das mal wieder China pur (und zu dem Markt muss ich irgendwann nochmal). Im Bus hab ich dann nochmal ein Video (hier) mit meiner Kamera gemacht, es illustriert so ein bisschen den Verkehr hier, aber erwartet nicht so viel (die krassen Sachen sind zu schnell vorbei, als dass ich die Kamera auspacken koennte). Saturday, October 27. 2007just smile and wave
Stellt euch einfach vor, folgende Geschichte koennte sich genau so zugetragen haben :)
Es ist Samstag, ihr wollt ausschlafen. Um kurz nach 1000h klingelt euer Handy, es ist eine SMS von einer deutschen Bekannten. Ihr werdet eingeladen zu einer "Konferenz" und anschliessendem Essen (alle dt. Studenten sind eingeladen) und eventuell laesst sich auch jemand vom deutschen Konsulat blicken. Ihr trefft euch um 1500h mit den ganzen anderen Studenten. Am Treffpunkt werdet ihr von 2 chinesischen Studenten abgeholt. Sie haben eine Namensliste die passt aber nicht ganz zu eurer Gruppe (einige zu viel, andere zu wenig). Aber das ist alles kein Problem, die Liste wird geaendert. Ihr steigt zu 12 in einen 9-Mann-Bus und fahrt los. Ein paar Minuten spaeter steigt ihr vor einem pompoesen Hotelkomplex aus, der grad ganz schick dekoriert wird. Ueber dem Eingang haengt ein Riesenbanner mit der Aufschrift: "9th International Sichuan TV Festival". Ihr verschwindet im VIP-Eingang des Komplexes fahrt mit diversen Fahrstuehlen und lauft durch viel zu viele Gaenge, bis euer Orientierungssinn entgueltig im Eimer ist. Ploetzlich steht ihr in einem grossen schicken Saal, mit vielen Kameras und ohne Publikum. Ihr erfahrt, dass es diesen Abend eine Preisverleihung geben wird ("Gold Panda Awards") und leider nicht alle Gewinner aus dem Ausland anreisen konnten. Deshalb sollt ihr einfach stellvertretend den Preis fuer sie entgegen nehmen. Ihr braucht nichts zu sagen, einfach nur laecheln und winken. Anschliessend wird das ganze nochmal geuebt. Ihr werdet gruppenweise an den Buehnenrand gefuehrt. Jeder bekommt ein kleines chinesisches Kind in einem Pandakostuem an die Hand und dann gehts raus ins Rampenlicht. So weit so gut, ab zum Essen in ein schickes Restaurant irgendwo in den Katakomben des Hauses. Danach geht es zurueck zu dem Saal. Ihr bekommt Eintrittskarten von den 2 chinesischen Studentinnen ueberreicht. Etliche TV-Kameras filmen euch und ausserdem wollen sich einige Chinesen gern mit euch fotografieren lassen (ihr seid nicht die Einzigen denen es so geht, ein paar Amerikaner, eine Britin und ein Belgier sind auch da). Ihr kommt in den Saal, ueberall TV-Kameras, Menschen mit wichtigen Umhaengeschildern auf denen STAFF (Personal) steht und massenweise Publikum. Ein Chinese zaehlt von 5 runter dann haemmert die Musik los, 2 Moderatoren betreten die Buehne, kurz gesagt: die Show laeuft. Waehrend der Show werdet ihr wieder in Gruppen vom Platz abgeholt und hinter der Buehne bekommt jeder das Kind im Panda-Kostuem an die Hand. Ihr tretet raus ins Licht, diesmal bekommt ihr einen "Gold Panda" und eine Urkunde ueberreicht, der Saal klatscht und ihr verlasst die Buehne wieder. Hinter der Buehne stehen reihenweise TV-Reporter, die euch zu einem Interview rausziehen wollen. Kurze Zeit spaeter landet ihr wieder auf eurem Platz im Publikum. Die Show endet nach 2h, alle Chinesen sind urploetzlich aus dem Saal verschwunden. Ihr werdet hoeflich aber bestimmt gebeten, die Trophaee und die Urkunde wieder abzugeben. Anschliessend besorgt man euch 2 Taxis, die euch zur Uni zurueckfahren. Was wuerdet ihr davon halten? Ach und uebrigens, hier ist meine Eintrittskarte: UPDATE: Ein erster Vorgeschmack auf die Bilder (Dank an Felix Wr.): Friday, October 26. 2007Gourmet Festival und eine boese Ueberraschung
Am Freitag hatte Siqi uns gefragt, ob wir abends mit zu einem "Food Festival" kommen wollen. Daniel hatte die unwiderstehliche Moeglichkeit einen anderen Kolumbianer in Chengdu zu treffen und zum Airport zu bringen, deshalb bin ich alleine zu dem "Fress"-Fest. Dort angekommen fiel mir erstmal die riesengrosse Menschenmasse auf, ich hab mich so ein bisschen gefuehlt wie zu Sylvester in Berlin (nur nicht ganz so kalt). Siqi verriet mir dann, dass auf dem Fest ein chinesischer Saenger auftreten soll (wenn ich es richtig verstanden habe (einer) der Gewinner von "China sucht den Superstar"). Zwei Freundinnen von Siqi, welche sie noch dabei hatte, konnten ihre Augen gar nicht von der Buehne lassen und so stand ich auf einmal mitten in einer Horde verrueckter Teenie-Fans.
Ein paar Meter vor mir stand eine Reihe Polizisten, die die Strasse wohl absperren sollten. 100 Meter weiter hinten war dann eine Buehne mit einer Menge Fans, vorbildlich ausgestattet mit Winkelementen.
Als dann der Typpi wohl auf die Buehne kam (eigentlich hab ich nur die Bewegung der Scheinwerfer gesehen), ging auf einmal ein Ruck durch die Menschenmenge und ein Loch riss in die Kette von Polizisten. Dadurch rannten nun ziemlich schnell viiiiele der kleinen Fans und die Polizisten versuchten jeden festzuhalten, den sie nur irgendwie fassen konnten. Aber fuer jeden den sie in der Hand hatten, rannten 10 an ihnen vorbei. Lustig war, das sie sich um alle, die vorbeigerannt waren ueberhaupt nicht mehr kuemmerten, die standen dann hinter ihnen und warteten dass einige ihrer Freunde auch noch durchschluepfen. ^^ Danach konnten wir uns dann aber den lokalen Koestlichkeiten zuwenden. Von "International" hab ich leider nicht viel gesehen, vielleicht waren auch eher die Gaeste damit gemeint *g*. Wir haben einige von den Fleischspiesen gegessen (an und fuer sich ganz lecker, aber ordentlich Glutamat dran :) und Zuckerwatte. Das Festival hat grad erst angefangen und geht wohl noch ne Woche. Durch diese "Performance" war das ganze doch etwas beeintraechtigt, also vielleicht komm ich die naechste Woche nochmal hin, mal schauen. Zu Hause angekommen, dann die erste richtig unangenehme Ueberraschung hier in China: mein Fahrrad wurde geklaut. Direkt vor dem Haus (richtig, nicht weit davon steht/sitzt unser "Bewacher"!) und angeschlossen. Keine Ahnung wie es ging, auf jeden Fall ist es weit und breit nicht mehr zu sehen und der einzige Kommentar war halt: "da muss man besser auf sein Rad aufpassen". TOLL! Nagut, davon geht die Welt nicht unter, Second-Hand-Fahrraeder bekommt man fuer 5-8 Euro (geklaute gibts auch schon fuer weniger *LOL*) Wednesday, October 24. 2007Die falsche English-Corner
Am Dienstag waren wir von Song (einem Studenten an der Uni hier) zu einer English Corner eingeladen worden.
Die Wahrscheinlichkeit endlich mal ein paar andere Auslaender kennen zu lernen war also recht gross und so
waren wir auch puenktlich am vereinbarten Treffpunkt. Es kamen dann auch ziemlich schnell einige andere
Nicht-Asiaten und auch ein paar Chinesen (die durchweg ziemlich gutes Englisch sprachen). Man begruesste sich
brav auf Englisch und dann ging es in eine kleine Teestube ueber der Mensa. Auf dem Weg fingen 2 Maedels an sich auf deutsch zu unterhalten und ich konnte mir ein "Hey, ihr sprecht ja deutsch!" nicht verkneifen.
Als wir dann "komplett" waren stellte sich heraus, dass Daniel (mein Mitbewohner aus Kolumbien) leider der einzige Nicht-Chinese und Nicht-Deutsche war ^^ der Arme. Waehrend man sich also ein wenig kennen lernte und alle ihr "oral english" auspackten (vielen Chinesen ist das ziemlich wichtig, aber viele haben auch einfach grossen Nachholebedarf), konnte ich endlich mal wieder mein "oral deutsch" von angesicht zu angesicht auffrischen (Skype zaehlt nicht :) Als wir uns dann alle kennen gelernt hatten (zu meiner Verwunderung schienen viele das erste Mal dort zu sein) wurde uns ein Spiel vorgeschlagen, von dem ich in Karlsruhe auch schon mal gehoert hatte "Mord in Palermo" (Anleitung). Da ich aber kein grosser Rollenspielfreund bin hab ich mich da frueher immer dezent zurueckgehalten. Die Regeln waren zwar schnell erkaert, aber leider nicht genau so schnell verstanden und so war unser Spiel ziemlich chaotisch. Am Nachbartisch hatte man aber mehr Spass und ganz allgemein muss ich sagen, gefaellt mir das Spiel auch ganz gut (allerdings schafft es keine Atmosphaere in der man sich gut unterhalten kann). Danach durften wir noch einen Blick in DAS Studentenwohnheim der Auslaender werfen. Sehr nobel und kein Vergleich zu den chinesischen Unterkuenften: statt 4-8 nur einer pro Zimmer und nach 23 Uhr wird der Strom nicht abgestellt :) Daniel hat es so gut gefallen, dass er sich gleich erkundigt hat ob er im Maerz dorthin ziehen kann (er bleibt noch 3 Monate laenger als ich). Spaet am Abend waren wir dann noch in einem der kleinen mobilen Restaurants futtern (die mit den kleinen Plastikhockern, ich glaub letzte Woche hatte ich schonmal drueber geschrieben). Es gab Pilze, etwas Gemuese, Wachteleier und "sowaswie" Kartoffeln :) Die Zutaten liegen alle auf Spiessen auf nem grossen Tisch aus. Man packt seine Spiese auf nen Pappteller und gibt den beim Koch/Grillmeister ab. Er haut die dann auf seinen Holzkohlengrill und wenns fertig ist kommts zu deinem Hocker (mit Brettchen davor, sieht echt zum schiessen aus, wie beim Kindergeburtstag :) Immerhin hab ich jetzt bestaetigt bekommen, dass die Staende okay sind. Bisher hatte ich diese Gelegenheit zu essen lieber gemieden ^^ man weiss ja nie. Sunday, October 21. 2007IAESTE China & Tour durchs Zentrum
Bisher hatte ich von IAESTE (die Austauschorganisation ueber die ich mein Praktikum erstanden habe) hier in China noch nichts gehoert. Letzte Woche haben uns aber 2 Leute angeschrieben, die hier in Chengdu wohnen und bei IAESTE engagiert sind. Also haben wir uns heute am Haupteingang von der Uni mit Elle und Evan getroffen und wollten bisserl die Stadt erkunden. (Die Uni ist das Foto links oben, endlich bin ich mal dazu gekommen, davon ein Foto zu machen ^^).
Zuerst ging es Richtung Zentrum, denn sowohl Daniel als auch ich hatten das wirkliche Stadtzentrum (also das mit den Hochhaeusern) noch ned gesehen. Dort haben wir dann in der "chinesischen Variante" von McDonalds gegessen (also alles Gelb/Rot, schnell und relativ teuer, aber weder Burger noch Fritten :) Derzeit wird in Chengdu mit grossem Aufwand eine U-Bahn gebaut. Sie wird zwar erst 2010 in Betrieb gehen, aber seit ein paar Tagen ist die Haupthaltestelle im Zentrum fertig und kann begutachtet werden (das Foto unten links, mit dem goldenen Springbrunnen in der Mitte). Wir sind dann gemuetlich durch die Gassen geschlendert und ich konnt mir die Stadt mal aus ner ganz anderen Perspektive anschauen :) In einem Hinterhof haben wir dann ein sehr schmuckes Haeuschen vom CVJM (oder YMCA) hier in Chengdu gefunden (Gruesse an Nicole :) Dann hatte ich in Andre's Blog vor ein paar Tagen ein lustiges Foto von einem Golf-Polizeiwaegelchen gesehen. Naja, und auf einmal laufen wir im Zentrum auch an so einem vorbei. Also *knipps*. Leider hatten sie grad keinen Einsatz, haette bestimmt lustig ausgesehen. Nachmittags waren wir in einem der zahlreichen Parks und haben uns bisserl umgeschaut. Und ich habe mal wieder etwas Einheimisches ausprobiert *g* Zuckerrohr knabbern! Bisher hatte ich mich in der Stadt immer gewundert, warum die Leute Bambus essen, aber es war Zuckerrohr und es wird auch nicht wirklich gegessen, sondern man zerbeisst es, drueckt dann mit der Zunge den Saft aus dem Fruchtfleisch und spuckt den Rest wieder aus. Nicht sehr ansehnlich aber lecker. Saturday, October 20. 2007Lecker Mensaaa
Seit letzter Woche haben Daniel und ich nun auch eine Mensakarte. Ziemlich genau das gleiche Kaliber wie in Karlsruhe (Prepaid & Funkchip). Es gibt hier keine Linien, sondern nur viele kleine Staende, wo man seine Zutaten "abholt" und sie direkt mit der Karte bezahlt (geht deutlich flotter als in Karlsruhe, macht nur PIEP und man laeuft weiter). Es gibt grob gesagt, jeden Tag circa 20 verschiedene Sorten von "Fleisch mit Gemuese" (genauer kann ich es echt nicht beschreiben) und natuerlich jede Menge Reis :) Der Reis wird hier im handlichen Kubikmeter zubereitet und dann mit ner grossen Schaufel auf die "Teller" portioniert. Das Geschirr ist sehr schnell beschrieben, es gibt eine Metallassiette mit Ablage fuer einen Loeffel (anderes Besteck sucht man vergebens) und eine Metallschale (in der Mensa gibt es heisses Wasser gratis :)
Zusaetzlich gibt es ringsherum noch ein paar Staende mit anderen Sachen, z.B. Dampfnudeln, gefuellten Hefekloessen oder Kuchen. Die Auswahl ist nicht sooo vielseitig, aber typisch chinesisch und schmecken tut es auch (meistens, man sollte nur vorher die Pfefferkoerner entfernen ^^). Vom Preis her ist das ganze natuerlich unschlagbar. Ein Riesenberg Reis kostet 5 Cent, die einzelnen Fleisch/Gemuese-Toepfe zwischen 10 und 17 Cent. Der Kuchen ist mit 17 Cent schon das teuerste, was ich regelmaessig auf dem Tablett habe.
Offen hat die Mensa wohl von 7 bis 19 Uhr. Wir waren aber bisher nur regelmaessig zum Mittag und Abendbrot dort. Daniel findet es total prima. Mir wirds aber nach ner Woche schon bisserl einseitig (aber es gibt noch 3 andere Mensen auf dem Campus und guenstige Restaurants ausserhalb :) Tuesday, October 16. 2007Geht, Geht nicht, Geht (nicht)
Unser Internetanschluss ist immer noch der Meinung: Noe, heute mal gar ned. Es ist echt zum
aus der Haut fahren. Jetzt war ich am Sonntag in nem Riiiiesen-Elektronikmarkt (da kann der
Bloedmarkt echt einpacken gegen) und hab mir etwas Hardware gegoennt. Einen schicken D-Link
WLAN Router, damit Daniel und ich parallel ins Netz koennen und vor allem das Kabel nicht immer
mit uns rumschleppen (Kostenpunkt: 19 Euro). Seit ein paar Tagen, will der Zugang mein Notebook
aber gar nicht mehr reinlassen und Daniels nur sporadisch. Den Router haben wir mangels Kenntnis
der chinesischen Sprache auch noch ned online bringen koennen (Konfiguriert ist er, aber wir
verstehen die Fehlermeldung nicht ^^). In der verbleibenden Onlinezeit wird das Notebook
dann aber auch mal parallel benutzt.
Bei der lustigen Internetfirma ist nun bestimmt auch schon 10x angerufen worden, aber so wirklich hat sich noch nix getan. Gestern abend sollte noch ein Techniker kommen, aber auf den haben wir vergeblich gewartet. Beim letzten Mal fehlte der Strom und bei dem Mal davor weiss ich schon gar ned mehr was schiefging. Ansonsten habe ich auf dem Markt endlich ein paar Boxen erstanden. Endlich kann ich in meinem Zimmer auch Musik hoeren. Nicht, dass es sonst keine gute Musik gaebe: Zum Beispiel gibt es echt lustiges Campusradio hier. An jeder Laterne auf dem Campus haengt eine grosse Box und in allen Pausen und in der Freizeit beschallt der Sender den Campus. So bin ich letztens zu "Linkin Park" oder "Evanesence" nach Hause gefahren. War schon ein lustiges Gefuehl, sowas brauchen wir in Karlsruhe glaub ich auch mal.
(Page 1 of 3, totaling 21 entries)
» next page
|
CalendarQuicksearchKategorienBlog abonnierenBlog Administration |
